Krankenkommunion / Krankensalbung:

Auch Gemeindemitglieder, die nicht mehr selbst zur Kirche kommen können, sollen spüren, dass sie zur Gemeinschaft der Glaubenden gehören. Die Pfarrgemeinde will ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit setzen, indem sie Ehrenamtliche zur Verfügung stellt, die die heilige Kommunion ins Haus bringen und den Besuchten dadurch einen Anteil an der heiligen Eucharistie ermöglichen. Besonders schön ist es, wenn dann auch Angehörige oder Mitbewohner an der kleinen Feier teilnehmen und evtl. auch die heilige Kommunion empfangen. Scheuen Sie sich nicht und melden Sie sich im Pfarrbüro, wenn Sie die Hauskommunion wünschen.
Wenn Sie von jemand aus dem Seelsorgeteam besucht werden wollen, die Krankenkommunion empfangen möchten oder das Sakrament der Krankensalbung, wenden Sie sich bitte direkt an die Seelsorger.

Krankensalbung / letzte Ölung

Früher war dieses Sakrament als letzte Ölung bekannt. Es wurde kurz vor dem Tod durchgeführt und als Stärkung für den Übergang in eine andere Existenz gesehen.

Heute wird die Krankensalbung in Zeiten von Erkrankungen durchgeführt. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.

Auch heute wird das Sakrament noch oft am Sterbebett durchgeführt. Es gibt dem Sterbenden und den Angehörigen Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes und bittet um Vergebung der Sünden. Wenn Sie Angehörige am Sterbebett begleiten und einen Priester möchten, wenden Sie sich bitte direkt an die Priester.